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Multiple Sklerose Symptome, Ursachen & Krankheitsverlauf

Die Multiple Sklerose, auch kurz MS genannt, ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Entzündungen befallen die Nervenbahnen und es kann so gut wie jedes Symptom an jedem Körperteil auftreten. Im Durchschnitt sind Frauen häufiger betroffen als Männer und vorwiegend junge Frauen unter 40 Jahren. MS ist nicht ansteckend und auch nicht vererbbar. Die ersten Berichte über MS – Erkrankungen sind aus dem 17. Jahrhundert, jedoch ist bis heute nicht bekannt, warum jemand an MS erkrankt, beziehungsweise warum nicht. Es besteht kein Nachweis eines Erregers, etwa ein Virus oder eine bestimmte Bakterie. Es heißt, die Krankheitsentstehung von MS kann aus mehreren zusammenwirkenden Ursachen kommen, mit Beteiligung von genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen.

Symptome von Multipler Sklerose

Inhaltsverzeichnis zum Thema Multiple Sklerose

Meist ist das erste Anzeichen eine gewisse Sehschwäche, die aber bald wieder vorübergehen kann. Dann würde sich eventuell eine Taubheit einstellen. Da MS alles befallen kann, ist auch nicht gesagt, wo sich diese Taubheits-Gefühle zuerst manifestieren. Es kann ein Bein betroffen sein, oder auch ein Arm, möglicherweise sogar bestimmte Körperteile, wie das Gesäß oder die Nase. Es gibt zwei bekannte Arten von MS, einmal ein schleichender Verlauf, da geht es kontinuierlich immer weiter mit den Entzündungen. Die bekannteste Form ist die Multiple Sklerose, die mit Schüben einher kommt. Die Schübe können einige Tage bis wenige Wochen dauern und im Anfangsstadium bilden sich alle Symptome meist vollständig zurück. Erst mit späteren Schüben bleiben immer häufiger und immer mehr Beeinträchtigungen zurück. Eine frühzeitige Diagnose, ob jemand MS – gefährdet ist, gibt es zurzeit nur im Ansatz. Es gibt keine Marker im Blut wie zum Beispiel bei Krebs. Möglich ist eine Lumbalpunktion, da könnten eventuell die Entzündungsherde lokalisiert werden, aber dies ist nur in etwa 50 Prozent der Fälle einigermaßen sicher.

MS Therapie

Multiple SkleroseDie einzige Therapie um MS zu lindern besteht in einer Gabe von mehr oder weniger konzentrierten Entzündungshemmern. Jeder MS Verlauf ist unterschiedlich, jeder Schub ist anders. Es braucht einen erfahrenen Arzt um die genaue Dosierung des Mittels immer wieder neu einzustellen. Eine zu hohe Dosis birgt Risiken insofern, als dass sich Nebenwirkungen zeigen, wie akute Schlafstörungen und heftige Stimmungsschwankungen. Im späteren Verlauf der Krankheit kommen Sprechstörungen und Schluckbeschwerden hinzu. Schmerzen können am ganzen Körper auftreten und Inkontinenz ist auch oft eine Folge. Ob die Ernährung einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat, oder Stress, vielleicht auch Aufregung, ist ungewiss.

Die meisten Prognosen über den weiteren Verlauf dieser Krankheit sind pessimistischer als der wirkliche Verlauf, viele Patienten können auch nach Jahren noch ein relativ eigenständiges Leben führen.

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