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Alzheimer Symptome, Ursachen & Krankheitsverlauf

Die als Alzheimer bekannte Demenzerkrankung betrifft überwiegend Personen nach dem 65. Lebensjahr. Die Ursache ist bis heute unklar. Es könnten genetische Mutationen dafür verantwortlich sein, in etwa 10% der Fälle konnte eine familiäre Häufung festgestellt werden. Auch gilt das Downsyndrom als Risikofaktor für eine Erkrankung, obwohl es hier keine gesicherten Statistiken gibt. Ältere Personen mit Downsyndrom haben oft die gleichen Symptome wie Alzheimer Patienten, sodass eine Abgrenzung nicht immer sicher ist. Alzheimer ist eine Demenzkrankheit von der es mehrere Arten gibt. Außerdem müssen andere Störungen ausgeschlossen werden, die da sein könnten: altersbedingte Vergesslichkeit, Depressionen im Alter, andere organische oder psychische Störungen, die ähnliche Verhaltensmuster aufzeigen. Altersbedingte Verweigerungshaltung, was im Sprachgebrauch auch als „Alterssturheit“ bezeichnet wird, Gehirntumore oder andere Psychosen und Formen der Demenz.

Sich gesund zu ernähren und reichlich Bewegung bis ins hohe Alter, sowie eine geistige Aktivität scheinen das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, zu minimieren. Sicher ist indes nur, dass eine Senkung des Blutdrucks auch die Senkung des Alzheimer-Risikos mit sich bringt. Risikofaktoren scheinen Nikotinkonsum und ein erhöhter Cholesterinspiegel sein sowie Diabetes und erlittene Schlaganfälle. Eine Therapie oder gar eine Heilung gibt es nicht. Es ist aber möglich, dem Alzheimer Patienten das Leben zu erleichtern. Etwa in einem hohen Maß an Regelmäßigkeit und Aufmerksamkeit, außerdem kann eine psychologische Betreuung sich positiv auf das veränderte Persönlichkeitsbild auswirken.

Erste Alzheimer Symptome

Inhaltsverzeichnis zum Thema Alzheimer

AlzheimerDie ersten Symptome einer Alzheimer Krankheit können wahrscheinlich am besten von Angehörigen bemerkt werden. Wenn beispielsweise immer wieder die gleiche Geschichte erzählt wird, oder aber öfter dieselbe Frage gestellt wird. Der Betroffene selber wird dies gar nicht bemerken, oder aber ignorieren, doch wenn sich diese Vorkommnisse häufen, sollte einem das zu denken geben. Eine genaue Beobachtung ist angebracht und vielleicht auch die Konsultierung eines Arztes, der spezialisiert ist auf die Früherkennung einer Demenzerkrankung.

Die nächste Stufe wäre, dass sich Schwierigkeiten beim Lernen und in der Feinmotorik zeigen, gewisse Unsicherheiten zum Beispiel beim Schreiben, beim Nähen oder etwa beim Schminken. Im Großen und Ganzen ist der Alzheimer Patient aber auch in dieser Situation noch in der Lage, seinen Alltag selbst zu gestalten, nur bei komplizierteren Tätigkeiten wird Hilfe benötigt.

Im Endstadium werden selbst bekannte Personen nicht mehr erkannt und selbstverständliche Tätigkeiten können nicht mehr ausgeführt werden. Alzheimer selbst führt nicht zum Tod, sondern eher die Begleiterkrankungen, denen die geschwächten Körper nichts entgegenzusetzen haben, wie zum Beispiel einer Lungenentzündung. Alzheimer führt vom Erkennen bis zum Ableben in etwa 8 bis 10 Jahren zum Tod.

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